Albanien 2008 Albanien Wikipedia-Link | Albanien | Deutschland | | Hauptstadt | Tirana | Berlin | Fläche | 28.748 km² | 357.092 km² | | Einwohner | 3.127.263 (2004) | 82.400.996 | Bevölkerungs- dichte | 125 pro km² | 231 pro km² | Kaufkraft p.a. | 3.209 US$ (2007) | 30.150 € (2005) | | BIP | 8,908 Mrd. US$ (2005) | 2.498 Mrd. US $ (2005) | Quelle: Wikipedia
Währung Sonntag, 22. Juni, 2008
1 Albanischer Lek (ALL) = 0.008037 Euro (EUR) 1 Euro = 124.418 Albanischer Lek Sommerurlaub 2008 Geplant ist im Sommer nach Albanien zu fahren. Gemeinsam mit unseren Freunden Ines & Marc, sowie Michaela mit Andi und Kindern wollen wir ca. 3 Wochen unterwegs sein! Die geplante Anfahrt erfolgt über Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro. Dann wollen wir uns von Nord nach Süd durch Albanien bewegen wobei wir quasi alles was landschaftlich reizvoll ist mitnehmen wollen. Die Ausreise erfolgt dann wahlweise über Durres an der Adria oder über Griechenland / Patras, per Fähre nach Triest, Venedig oder Ancona. Update 27.07.2008
Wir haben nun Fährtickets für die Rückfahrt von Igumenitza (GR) nach Venedig besorgt. Da wir in der absoluten Reisehochsaison zurückfahren sind die Fähren fast völlig ausgebucht und wir haben für RED und Hilde die letzte 2 Plätze auf einem Camping on Bord Schiff bekommen. Wir fahren mit Minoan Lines unser Schiff heißt Pasiphae Palace. 10.09.2008 Wir sind nun schon wieder seit 01.09.08 am Arbeiten und es wird Zeit einen Bericht über Albanien zu veröffentlichen! Wie geschrieben waren wir zu dritt (Fahrzeuge) unterwegs.

v.l.n.r. Little Hoss mit Dennis, Florian, Michaela und Andreas; HildeEVO mit Anja & Chris; Red mit Ines & Marc Im Bild v.l.n.r. Little Hoss mit Dennis, Florian, Michaela und Andreas; HildeEVO mit Anja & Chris; Red mit Ines & Marc Pause am Reschensee Wir sind am Samstag den 09.08. gegen 10 Uhr in Aichelberg losgefahren und haben uns mit Andi und Familie mit Little Hoss auf der Raststätte in Gruibingen an der A8 getroffen, weiter ging es dann bis zur Raststätte Illertal an der A7 wo Ines & Marc mit Red zu uns gestossen sind. Kurz vor der Ausfahrt Oy - Mittelberg mussten wir die erste Zwangspause einlegen da Red nicht mehr richtig den Berg hinauf gezogen hat. Meine Vermutung, daß sich das Feinstfilter im SEPAR-Filter zu gesetzt hat, hat sich bestätigt! Marc ließ sich seine Tank´s Schweißen und im Innern hatte sich viel Dreck und Rost angesammelt. Nach dem entfernen des Vlieses im Inneren konnte es weiter gehen! 
Kurzer Zwangsstop am Autobahnparkplatz Unsere Strecke führte uns über den Fernpaß nach Imst und wir fuhren auf der Landstaße nach Landeck um dort Richtung Reschenpaß und Italien weiter zu fahren. Vorher haben wir es uns nicht nehmen lassen, den günstigen Sprit in Samnaun zu bunkern!

Diesel zu 1,11 € Traumhafte Preise (Das kleine Schild sind schweizer Franken!) Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Parkplatz an der Paßstraße zum Stilfser Joch. Wir fuhren am nächsten Morgen bei Zeiten auf der Staatsstraße nach Meran, weiter nach Bozen um dort entlang der Etsch gen Süden zu fahren. In Trient haben wir dann die Straße Richtung Triest über Levico Therme, Castelfranco Vento und Treviso. Ab Monastir de Treviso haben wir dann die Autostrada genommen was sich als relativ günstig heraus gestellt hat. Wir waren in der Kategorie C eingestuft. Den Preis muss ich noch heraussuchen!!! Wir fuhren dann zügig über Triest nach Slowenien. Wir benutzten den Grenzübergang Kozina und fuhren dann weiter auf der Hauptroute 7 Richtung Rijeka. Es gibt zwischen Italien und Slowenien keinen Zoll mehr auch die Einreise nach Kroatien war ohne nenneswerte Probleme. Die nächste Nacht haben wir dann in den Bergen in der Nähe der Brücke zur Insel Krk verbracht. Es ist zu erwähnen dass in Kroatien das wilde Campen nicht gestattet ist. Des weiteren muss erwähnt werden, daß offenes Feuer mit empfindlichen Strafen geahndet wird! Wir haben uns dann der Küste entlang weiter nach Süden gearbeitet.
 Kroatische Küste im Hinetrgrund die Insel Rab Küstenstraße im Hintergrund die Insel Rab Nach einer weiten Nacht, in der Nähe von Zagreb, diesmal auf einem Campground (Wir mussten aufgetautes Fleisch Grillen!), sind wir dann über Split nach Dubrovnic weiter gefahren. Interessant war die Fahrt durch Bosnien Herzegowina. Wir wurden zwar nicht behelligt, aber es war irgendwie doch mal etwas anderes. Nach ca. 2,5 Std. Fahrt kamen wir bereits wieder zur Grenze zur Enklave von Kroatien. GoogleMap Link Eigentlich wollten wir dann die Altstadt von Dubrovnik ansehen, was sich allerdings für unsere Fahrzeuge als ein schwerwiegendes Unterfangen entpuppte!
 Red mitten in Dubrovnik! Wir fuhren nach außerhalb um dort einen Nachtplatz zu suchen, da es uns nicht möglich war einen Parkplatz für Little Hoss, geschweige denn Hilde oder Red zu finden. Schade, dann ein Andermal! Nach einer längeren Wartezeit an der kroatisch-montenegrinischen Grenze mit Kontrolle der grünen Versicherungskarte und Entrichtung der obligatorischen Öko-Taxe (30,- € für 1 Jahr) konnten wir nach Montenegro einreisen. Spannend war dann die Fährfahrt die uns ca. 3,5 Std. Fahrzeit eingespart hat. Die Fahrt hat ca. 25 Minuten gedauert und kostet 8,50 € in Montenegro ist der Euro offizielle Währung. Der Liter Diesel kostete 1,26 €.
 Wir sind über einen kleinen Grenzübergang südlich von Skodar nach Albanien eingereist. In manchen Karten ist dieser Grenzübergnag nicht eingezeichnet in anderen z.B. in der von Reise KnowHowsteht, dass der Übergang für LKW´s gesperrt ist. Wir hatten keine Problem dort hin zu gelangen, wobei der Fahrstil der montenegrinischen und auch der albanischen Autofahrer sehr stright ist!!! Die Straßen sind sehr eng und die Geschwindigkeit hoch!!! 
Grenzübergang Montenegro-Albanien Grenzübergang Montenegro-Albanien. Es werden gerade neue Gebäude gebaut. Der Übertritt war relativ einfach. Man musste mit den Fahrzeugpapieren und den Resiepässen zuerst zur Polizei. Dort wurden verschiedene Fragen gestellt. (Zweck der Reise und welchen Aufenthaltsort) Wir gaben Urlaub im Camper an! Das genügte denen. Ich bin mir nun nicht mehr ganz sicher, wo wir etwas bezahlen mussten aber es waren 10,- € pro Person fällig. Danach ging es zum Zoll und wir haben eine schöne Urkunde bekommen (leider habe ich kein Bild gemacht!) auf der unsere Hilde vermerkt wurde. Außerdem haben wir einen Stempel in den Paß bekommen! Die Prozedur dauerte ca. 25 Minuten pro Fahrzeug! Das Töffi habe ich nicht angegeben und es wurde auch nicht hinterher gefragt als wir durch den Zollhof fuhren! 
Brücke nach Skodar Spannende Brücke nach Skodar Danach fuhren wir nach Skodar um zu Tanken und Geld zu ziehen. Verwöhnt wie wir waren haben wir uns eine der zahlreichen moderenen Tanken ausgesucht um wieder Sprit zu bunkern. Trotz VISA und Mastercard Aufkleber war es nicht möglich mit Karte zu bezahlen. 
moderne Tankstellen Nach längerem Versuchen und Probieren habe ich mit meiner Visa Card ein paar hundert € in Lekh aus dem Automaten bekommen. Marc hatte kein Glück und Andi hat ein Paar € gezogen. Als wir dann an der nächsten Tanke standen füllte ich knapp 300 Liter nach. Marc und Andi wollten auch tanken, aber hatten kein bzw. zu wenig albanisches Geld. Unschlüssig was wir nun tun sollten kam plötzlich die Idee... Wir bezahlen in Euro!!! Das hat der Tankwart sehr schnell akzeptiert. Nun stand unserer Weiterfahrt nichts mehr im Wege!
Wichtig!!! Banken haben in der Regel von 8.30 bis 15.30 Uhr geöffnet, Sa + So geschlossen. Geldautomaten stehen sehr selten funktionsfähig zur Verfügung. Im ganzen Land kann aber fast überall mit Euro bezahlt werden. Wir fuhren dann ca. 20 km aus Skodar hinaus um an dem See zu übernachten der auch die Grenze Montenegro/Albanien markiert. Leider ist die Wasserqualität nicht besonders gut und das Wasser muffelt etwas abgestanden! Ansonsten nett für den Anfang!!!  Unsere Strecke führte uns dann in die Berge wo wir unsere Allradfahrzeuge ausgiebig testen konnten. Teilweise waren die Wege so schmal, dass man mit dem LKW richtig ins Schwitzen kommen konnte. Speziell für Marc war es eine Herausforderung da es die erste Reise mit Red war!!!  Die meißten Straßen, wenn man das überhaupt so nennen konnte, waren bessere Feldwege. In den Bergen hatten wir eine Etappe auf der wir für 45 Km 12 Stunden benötigten! Insgesamt habe ich in Albanien ca. 90 % der Strecke in der Unterseztung zurückgelegt. Das lag vor allem daran, dass man in der Untersetzung eine bessere Gangabstufung hatte. Die Straßen waren eh meißt nicht schneller als mit 40 Km/h zu befahren.  Die Brücken haben sicherlich die besten Tage schon lange hinter sich! Aber was solange hält wird´s noch eine Weile tun. Mit 8,2 To (HildeEVO Kampfgewicht) war´s uns schon etwas mulmig auf der ca. 70 m langen freitragenden Brücke! Das obligatorische albanien Bild musste natürlich auch sein!  Wir haben érst den Landy in einer kleinen Ortschaft gefunden und dann den Besitzer. Er wollte den Landy für eine Klinik einsetzen. Er hatte ihn in Holland gekauft und ihn bis hier her gefahren. Dann hat leider das Getriebe den Geist auf gegeben.  Als er hörte, dass wir ein Bild von dem Auto ins Internet stellen wollen, hat er zugestimmt, dass wir auf dem Landy unterschreiben dürfen.  Ganz stolz hat er dann sogar noch selber unterschrieben! Ich möchte dazu sagen, dass wir nicht ohne seine Zustimmung unterschrieben hätten! Ich hoffe, dass wir damit nicht einen Kult losgetreten haben!!! Wichtig! Für die Bergetappen hatten wir ausgezeichnete Bedingungen. Bei Regen oder nassen Straßen/Wegen ist die Strecke vermutlich nicht zu schaffen. Die Höhe der Fahrzeuge sollte nicht über 3,65 m und die Breite nicht über 2,40 m sein. Der Radstand von Marc mit 3,80 m war teilweise Grenzwertig und er musste mehrfach zurücksetzen um die Kehren zu meistern! Wir mussten auch reichlich Bäume und Büsche stutzen! Eine Ausweich- oder Wendemöglichkeit gibt es sehr selten und es könnte gut sein, dass man mehrere km rückwärts fahren muss um eine geeignete Stelle zu finden! Vermutlich haben wir die Strecke als erste Gruppe in der 7,5 t. Expeditionsklasse befahren. Andi mit seinem Wendigen LT 4x4 musste einige male Streckenabschnitte aufklären, um für uns den Weg zu checken! Das hat ihm dann auch den Spitznamen "Wiesel" eingebracht!  Wir fuhren dann wieder Richtung Meer um dort noch etwas Wasser zu haben. Den Oridsee haben wir Links liegen gelassen, da wir die Straßenverhältnisse nicht kannten und wir nicht einen reinen Fahrurlaub haben wollten. Außerdem muss ja noch etwas für eine 2. Albanien-Tour übrig bleiben!
Auf dem Weg aus den Bergen! Durres Apollonia der griechische Einfluss in Südalbanien Auf dem Weg zum Traumstrand!  3 Tage relaxen!!! Griechenland
Man fährt noch auf Schotter durch die albanische Zollstation und am Schlagbaum fährt man auf einer Teerstraße weiter!
Grenzübergang Konispol
 Grenzübergang Konispol Die Ausreise war sehr einfach. Man musste sich bei der Polizei wieder abmelden und das Fahrzeug wird wieder mit der Urkunde ausgetragen. Dann geht man zum Zoll und bezahlt eine Gebühr von 2 oder 4 €! Wer warum, welche Summe bezahlt liegt vielleicht an der Laune des Beamten, wir haben es zumindest nicht heraus bekommen! Marc (2 Personen mit LKW) und Andi (4 Personen mit LT) mussten 4 € bezahlen ich nur 2 (2 Personen mit LKW)! Man bekommt einen Ausreisestempel und kann durchfahren. Ich wurde noch von einem Touristen-Polizist gefragt ob wir irgendwo Schwierigkeiten hatten, was ich verneinte und dann wünschte er uns eine gute Weiterfahrt!
An der griechischen Grenze hatten wir widererwarten auch keine Schwierigkeiten. Andi und Marc mussten einen Grenzer ins Auto schauen lassen in die Hilde wollte er dann nicht rein gucken!  Etwas chillen direkt neben dem Meer!!!  Mit Minoan Lines ging es dann von Igoumenitza nach Venedig  Camping on Board hatten wir uns zwar etwas anders vorgestellt, wir konnten immerhin in der Hilde schlafen! Einfahrt in die Lagune von Venedig direkt am Marcusplatz vorbei!  Siehe auch die Bilder zum Urlaub in der Fotogalerie! Ines & Marc haben auch einen schönenReisebericht auf der Internetsite!
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